Liss Ard Garden
höre die Stimme...   ...gleichzeitig aber der keltisch wilde Charakter der Landschaft erhalten bleiben. So werden Steine und Bäume, Sinnbilder urkeltischen Glaubens, gezielt eingesetzt, um einen Dialog zwischen Natur und Mensch zu schaffen.
    Bäume als Sinnbilder für das sterbliche, greifbare; Steine als Symbole für das unsterbliche, ewige und - auf die Region bezogen - als Schicksal, das vielen Menschen schlechte Ernten und somit Not und auch Tod brachte. Sie dienen in diesem Zusammenhang also gleichzeitig als Bezugspunkte zu der Landschaft außerhalb Liss Ards.
     Der Garten soll dem Betrachter die Grundzusammenhänge der Natur wieder aufzeigen und ihm dabei helfen, sich selbst in dieser Landschaft zu verstehen. Er ist als meditative Erfahrung, als spirituelles Erlebnis, gedacht. Dinge wie Wasserläufe und die Geräusche des Wassers, die für viele als Erfahrungshintergrund fast nicht mehr vorhanden sind, sollen wieder greifbar gemacht werden.
    Laut Veith Turske stellt ein Garten in dieser Form in unserer heutigen Welt insofern eine radikale Äußerung dar, als seine Botschaft für viele Menschen nicht mehr aufschlüsselbar ist.
    Bei denjenigen jedoch, die bereit sind, die Stimme des Gartens zu hören, wird eine Reflexionsphase eingeleitet, die zu einer verschärften Wahrnehmung der Sinne, zu einer neuen Sinnlichkeit, bis hin zu einer Veränderung im Verhalten führen kann, die vielleicht den Wunsch initiieren, Lebensraum für die Nachwelt zu erhalten.
Baum
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